Echte Verkaufserfahrung sammeln

Studierende arbeiten an konkreten Vertriebsprojekten und entwickeln Fähigkeiten, die direkt im Berufsalltag zählen. Hier entstehen Strategien, die tatsächlich funktionieren – nicht nur auf dem Papier.

Studierende bei der Entwicklung von Verkaufsstrategien am Laptop

Digitale Kundenansprache

Ein Team von vier Studierenden entwickelte im Herbst 2025 ein E-Mail-Kampagnenkonzept für einen regionalen Anbieter. Die Öffnungsrate stieg um 18 Prozent – und die Gruppe lernte, wie wichtig Timing und Tonalität sind.

Verkaufsgespräch und Verhandlungstraining in der Praxis

Verhandlungsführung live

Drei Studierende simulierten ein Verkaufsgespräch mit einem realen Geschäftskunden. Nach mehreren Anläufen fanden sie den richtigen Einstieg – und verstanden, dass Zuhören mindestens so wichtig ist wie Argumentieren.

Analyse von Verkaufsdaten und Markttrends

Datenbasierte Strategien

Zwei Teilnehmerinnen analysierten Verkaufszahlen eines lokalen Dienstleisters und identifizierten Schwachstellen im Abschlussprozess. Ihre Vorschläge wurden teilweise umgesetzt – eine wertvolle Bestätigung ihrer Arbeit.

Beata Lindström, Mentorin für Verkaufstechniken und Projektbegleitung

Begleitung durch Beata Lindström

Beata arbeitet seit 2019 mit Studierenden, die ihre ersten Schritte im Vertrieb machen. Sie hat selbst Jahre im B2B-Bereich gearbeitet und weiß, wo die größten Hürden liegen. Ihre Methode: Theorie nur dann einführen, wenn sie gerade gebraucht wird.

  • Individuelle Projektbesprechungen alle zwei Wochen
  • Feedback zu Verkaufsgesprächen und Präsentationen
  • Unterstützung bei der Kundenanalyse und Zielgruppenbestimmung
  • Einblicke aus ihrer eigenen Praxis im technischen Vertrieb

Wie Projekte entstehen

Jedes Projekt durchläuft mehrere Phasen. Manche dauern drei Monate, andere sechs – je nach Komplexität und Gruppengröße. Das Wichtigste: Es gibt keine vorgefertigten Lösungen.

1

Thema finden

Studierende wählen ein reales Unternehmen oder eine konkrete Herausforderung aus. Manchmal schlagen wir Partner vor, oft bringen Teilnehmende eigene Ideen mit. Wichtig ist, dass das Thema echte Relevanz hat.

2

Recherche und Planung

Die Gruppe sammelt Informationen, spricht mit Verantwortlichen und skizziert erste Ansätze. In dieser Phase wird klar, was machbar ist – und was nicht. Das gehört dazu.

3

Umsetzung und Test

Jetzt wird ausprobiert: Kampagnen starten, Gespräche führen, Materialien erstellen. Nicht alles funktioniert sofort, aber genau das ist der Lerneffekt. Beata gibt regelmäßig Rückmeldung.

4

Auswertung und Reflexion

Am Ende steht eine gemeinsame Besprechung: Was hat funktioniert? Wo gab es Schwierigkeiten? Die Studierenden dokumentieren ihre Erfahrungen – und nehmen diese Erkenntnisse mit in zukünftige Situationen.

Interesse an einem eigenen Projekt?

Die nächste Projektphase beginnt im Oktober 2025. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis August anmelden. Es gibt Platz für etwa zehn neue Teilnehmende – Vorkenntnisse sind nicht zwingend nötig.

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